Die Viehzucht ist für annäherend vier Fünftel der Abholzung der Amazonas-Regenwälder verantwortlich (Weideflächen und Futtermittelanbau). Durch die Massentierzucht werden riesige Mengen Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt. Gleichzeitig sind die entwaldeten Flächen nicht mehr in der Lage, Kohlendioxid aufzunehmen, was die globale Klimaerwärmung weiter anheizt.
Nutztiere sind die größte Einzelursache der Produktion von Methan, eines Treibhausgases, das (über einen Zeitraum von 20 Jahren gemessen) mindestens 72 Mal mehr Wärme festhält als CO2.
Kohlendioxid bleibt für Tausende Jahre in der Atmosphäre, Methan nur etwa 12 Jahre. Methan richtet also kurzfristig viel mehr Schaden an, ermöglicht aber, mit einem Verzicht auf Massentierzucht die globale Erwärmung schnell einzudämmen.
Da die Massentierzucht für über 50 % der Treibhausgas-Emissionen der Welt verantwortlich ist, könnte eine vegane Ernährung den globalen Treibhausgasausstoß um die Hälfte reduzieren!